Kapitalismus ist zwar das beste Wirtschaftssystem, hat aber einen entscheidenden Haken: Instabilität. Übertriebenes Vertrauen in steigende Preise kann zu Blasen führen. Wenn diese dann aber irgendwann platzen, wird Vertrauen durch Angst abgelöst, und die Folge ist Instabilität. Wie anfangs das Vertrauen schürt sich dann die Angst selbst. Niemand will mehr investieren, wenn die Welle von einem Sektor auf den anderen überschwappt. Die US-Notenbank muss deshalb die Rolle eines „Clearinghauses“ übernehmen, indem sie garantiert, dass Transaktionen abgewickelt werden beziehungsweise dass Anleger am zweiten Fenster ihren Big Mac erhalten.
Längerfristig sollten Anleger eine sich hinziehende Rezession erwarten – keine Depression! – mit wachsenden Haushaltsdefiziten und einem Anstieg von Inflation und langfristigen Zinsen. Im Moment liegt der Fokus aber auf dem kurzen Ende der Zinskurve. Liquidität und hohe Qualität bleiben ebenso wichtig, wie den „McFear“ zu fürchten.
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